﻿{"id":563,"date":"2017-02-24T14:41:50","date_gmt":"2017-02-24T13:41:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raile.at\/raile\/?page_id=563"},"modified":"2017-03-17T12:33:26","modified_gmt":"2017-03-17T11:33:26","slug":"affektive-stoerungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.raile.at\/raile\/affektive-stoerungen\/","title":{"rendered":"Affektive St\u00f6rungen"},"content":{"rendered":"<h2>Affektive St\u00f6rungen<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-570 alignright\" src=\"http:\/\/www.raile.at\/raile\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Affektive-St\u00f6rungen.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"215\" \/>Affektive St\u00f6rungen beziehen sich auf St\u00f6rungen des Affekts. Damit sind Erregungszust\u00e4nde gemeint. Eine St\u00f6rung kann nun bedeuten, dass Erregungszust\u00e4nde kaum vorkommen oder unterdr\u00fcckt werden, beispielsweise bei der Depression, oder \u00fcberm\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig oder ohne Ruhephasen auftreten, wie bei einer Manie. Auch Mischformen k\u00f6nnen auftreten, beispielsweise in der relativ bekannten bipolaren St\u00f6rung, bei der sich depressive Phasen und manische Phasen abwechseln. Abgeschw\u00e4chte St\u00f6rungen w\u00e4ren die Dysthymie (depressive Verstimmung) oder die Hypomanie (Hypo = darunter, also eine leichte Form der Manie). Unabh\u00e4ngig von der Bezeichnung kommen in der Gesamtbev\u00f6lkerung depressive Verstimmungen oder depressive Episoden am h\u00e4ufigsten vor.<\/p>\n<p>Die Symptomatik ist gerade bei der Depression meistens relativ klar, wird jedoch oftmals verharmlost. Angeh\u00f6rige oder Bekannte tragen oft dazu bei und schaden mit ihrem Unverst\u00e4ndnis und mit Aussagen wie &#8222;du hast genug Geld, einen Job, ein Kind, &#8230; vielen geht es schlechter als dir, welchen Grund hast du depressiv zu sein?&#8220; Eine Depression ist in jedem Fall ernst zu nehmen und kann von der postpartalen Depression (nach der Entbindung) \u00fcber das Burn-Out-Syndrom (depressive Episode aufgrund beruflicher \u00dcberlastung) bis zur schweren depressiven Episode f\u00fchren, die mitunter zu Suizidversuchen f\u00fchren kann. Die Betroffenen f\u00fchlen sich meist schwach, energielos, leer, nicht motivierbar, wertlos und haben zudem keine Hoffnung auf Besserung, selbst wenn man ihnen 100 Mal best\u00e4tigt, dass das Gef\u00fchl nur vor\u00fcbergehend ist.<\/p>\n<p>Je nach Schweregrad der Depression ist der erste Weg oftmals zum Facharzt f\u00fcr Psychiatrie. Ohne einer entsprechenden Medikation ist leider auch eine psychotherapeutische Behandlung oftmals unwirksam. Falls der Weg zum Facharzt nicht mehr m\u00f6glich ist, besteht noch die M\u00f6glichkeit einer station\u00e4ren Aufnahme in einer psychiatrischen Abteilung. Dort wird zumeist eine ad\u00e4quate Medikation etabliert, mit der auch eine weiterf\u00fchrende ambulante Behandlung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die Symptomatik der Manie ist gepr\u00e4gt von einer steten Rastlosigkeit. Die Betroffenen schlafen nur mehr sehr wenig, haben viele Ideen und beginnen oft mit der Umsetzung, brechen aber nach kurzer Zeit wieder ab und beginnen die n\u00e4chste Aktion. H\u00e4ufig geht dies mit einer vermehrten Ausgabe von Geld und anderen exzessiven und selbstsch\u00e4digenden Verhaltensweisen einher, die nach Abklingen der manischen Episode bereut werden. W\u00e4hrend einer manischen Phase werden zumeist Behandlungen abgelehnt, da die Betroffenen angeben sich wohl und \u00fcberhaupt nicht krank zu f\u00fchlen. Um eine weitere manische Episode vorzubeugen ist jedoch eine konsequente medikament\u00f6se Begleitung erforderlich, die von einer psychotherapeutischen Behandlung begleitet werden sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Affektive St\u00f6rungen &nbsp; Affektive St\u00f6rungen beziehen sich auf St\u00f6rungen des Affekts. Damit sind Erregungszust\u00e4nde gemeint. Eine St\u00f6rung kann nun bedeuten, dass Erregungszust\u00e4nde kaum vorkommen oder unterdr\u00fcckt werden, beispielsweise bei der Depression, oder \u00fcberm\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig oder ohne Ruhephasen auftreten, wie bei einer Manie. 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